Its fun to stay at the …..

Sri Lanka, früheres Cylon, 10 Tage, wenig Vorwissen, große Vorfreude. Ich weiss, es gab hier einen jahrelangen schrecklichen Bürgerkrieg. Liegt am südlichen Zipfel von Indien. Waldrodung ist ein Problem. Und hier hatte ich mal überlegt, ein Zwischenstopp auf dem Weg nach Thailand einzulegen.

Hätte ich das mal gemacht. Den es ist die ersten Tage sehr ansprechend . Unsere (die Ulm-Tours Association) reißte über Madurai (Indien) nach Colombo, die Haupstadt dieses 20 Millionen Staats ein. Immer scharf drauf, sich Reisekosten zu sparen, nimmt man den local bus, mit dem Ergebnis, das man schlecht verhandelt, und man genauso viel zahlt, wie für den Express, Air-Con Bus.

Egal, einchecken in der Innenstadt, im YMCA, jep sowas gibts hier. Altes Kolonialgebäude, große Zimmer. Noch größerer Balkon. Bei einem älteren, weitgereisten Herren handeln wir unser Zimmer mehrfach aus. 6€ pro Person. Ein Matratzen und Kopfkissenlager auf dem Balkon, sowie Kolonialgefühl gibts oben drauf.

Wir treffen Das, den lustigsten Typen, den man sich für einen ersten Abend vorstellen kann, wobei er in der Nacht zum Flieger muss, den er schon mal verpasst hat. Und wir arbeiten dann sogleich mit einer Flasche Arak dran, dass er ihn noch mal verpasst. Was nicht passiert. Aber sowas hier. Das (offizielle) Wahrzeichen der Stadt Colombo.

image

Colombo ist angeblich eine busy Town. Schon recht groß, aber auch ohne für mich erkennbares Stadtzentrum. Als wir dort waren, war ein National-Holiday, also waren auch die meisten Läden zu. Aber was man so liest, soll auf Grund des Hafens und regen geschäftlichen Aktivitäten einiges los sein.

Mir kommt das ganze so ein bissschen wie Vientiane, Laos vor. Alte Kolonialgebäude, relaxter Lebensstil und eine Hauptstadt, die nicht als solche rüber kommt. Wobei Colombo um einiges weitläufiger ist und am Meer und nicht am Mekong liegt. Aber Vientiane könnte schon in einigen Jahren so aussehen.

Ein bisschen was habe ich dann aber doch noch erlebt. Am zweiten Tag sammelte mich ein Herr an der Strandpromenade ein. Wir fuhren zum buddistischen Haupttempel von Sri Lanka. Da ja Feiertag war, ging es dort ganz schön zu. Klar, einerseits der klassische Tempel. Aber auch Oldtimer, 50 Jahre alt, die früher als Fahrzeuge für die Priester dienten. Heute ersetzt mit weißen Mercedes Benz Karossen, die prominent im Inneren stehen. Ein Kuriositätenkabinett sind auch die Spenden für den Tempel. Brillen, Schreimaschinene, Besteck, Briefmarken. Alles mit dabei. Aus allen Teilen der Welt, ich glaube aber nicht, dass heute noch Sachspenden angenommen werden.

Leider gibt es nur ein GoPro Video

Der Bahnverkehr ist auch eher übersichtlich. Drei Linien, die jede Himmelsrichtung erschließen. Hier merkt man die starke Konzentration auf Tourismus, da hier extra Züge mit WLAN, Air-Con und Panoramafenstern fahren. Aber auch dritte Klasse, 3h für umgerechnet 80Cent. Was wir natürlich fuhren. Ich stand drei Stunden lang. Aber der Sonnenuntergang, während man direkt am Strand entlang fährt ist einmalig.

Kommt auch noch in einer Galerie.

Seit unserer Ankunft ist doch dann schon einiges passiert, was aber eher mit so profanen Dingen wie rumhängen an Traumstränden zu tun hatte…….

Written by:

Be First to Comment

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *